Alarmstufe Rot: ein Super-El Niño braucht Super-Kakaofarmer:innen!
Ein Super-El Niño rollt auf Westafrika zu.. und Kakaofarmer:innen stehen an der Frontlinie. Wenn er kommt, werden sie hart von diesem extremen Wetterphänomen getroffen und müssen mit unberechenbaren Wetterbedingungen kämpfen. Da haben es sogar die Avengers leichter. Aber wir werden nicht nur an der Seitenlinie stehen und applaudieren. Denn jede:r Held:in verdient einen Sidekick.
aber warte mal.. was genau ist denn ein El Niño?
Gute Frage! Zeit für eine kleine Recap. El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen, das alle paar Jahre wiederkommt und das Wetter weltweit ordentlich auf den Kopf stellt. Dieses Mal prognostiziert die US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA jedoch eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit (>90 %) für ein sehr starkes Ereignis im kommenden Herbst und Winter. Deshalb spricht man von einem Super-El Niño. Uff.
Auch in Ghana und Côte d’Ivoire wird das Wetter extremer. Die Temperaturen steigen. Der Regen kommt.. oder eben nicht. Und mittendrin? Die Kakaoernte. Für Kakaofarmer:innen bedeutet das geringere Erträge, mehr Unsicherheit und noch größere Herausforderungen im Alltag.
Oh nein, nicht mein Kakao!
Japppp. Kakaobohnen sind suuuper empfindlich gegenüber Veränderungen bei Temperatur und Niederschlag. Immer unvorhersehbareres Wetter wird deshalb zu einem immer größeren Problem.
Rund 60 % des weltweiten Kakaos stammen aus Westafrika, genauer gesagt aus Ghana und Côte d’Ivoire. Und all dieser Kakao wird von etwa 2,5 Millionen Kakaofarmer:innen auf Kleinfarmen angebaut.
In Côte d’Ivoire starten Kakaofarmer:innen in diese unsichere Phase mit einem neu festgelegten Farmgate-Preis, der immer noch 32 % (!!) unter dem Living Income Reference Price liegt. Das schränkt ihre Möglichkeiten ein, in ihre Farmen zu investieren und sich widerstandsfähiger für die Zukunft aufzustellen.
Dieser Super-El Niño könnte für die Kakaoindustrie der dringend benötigte Weckruf sein. Die Herausforderung, vor der Kakao steht, geht jedoch weit über ein einzelnes Wetterereignis hinaus. Denn je größer die Unsicherheit durch den Klimawandel wird, desto wichtiger wird es, eine resiliente Zukunft für Kakao und die Menschen, die ihn anbauen, zu schaffen.
und hier kommst du ins Spiel.
Damit Kakaofarmer:innen in ihre Farmen, ihre Familien und die Zukunft von Schokolade investieren können, *müssen* sie ein existenzsicherndes Einkommen verdienen können. Deshalb zahlt Tony’s den Farmer:innen (neben vielen anderen Maßnahmen) seit Jahren einen Preis, der genau das ermöglicht. Und das werden wir auch weiterhin tun. Nicht nur in dieser Saison, sondern in jeder kommenden Saison. Selbst dann, wenn der staatlich festgelegte Kakaopreis in Côte d’Ivoire, wie erst vergangenen Monat angekündigt, weiterhin 32 % (!) unter dem Living Income Reference Price liegt.
Und jedes Mal, wenn du unsere chunky Schokolade genießt, kämpfst du gemeinsam mit den Farmer:innen.
Tafel für Tafel, Stück für Stück.
Schmeckt f.. chunking gut, oder?
Pssst! Du arbeitest in einem Unternehmen, das Kakao einkauft, und möchtest gemeinsam mit Kakaofarmer:innen etwas verändern? Dann werde Teil von Tony’s Open Chain, unserer globalen Initiative für Veränderung. Lasst uns gemeinsam eine widerstandsfähigere Kakao-Lieferkette aufbauen.